Häufig gestellte Fragen

Was genau sieht die Modernisierung vor?

Der Umbau schafft eine klare Strukturierung der Hallen auf einer Ebene bei gleichzeitiger Erfüllung der Flächenanforderungen. So entstehen aus 18 mitunter kleinteiligen Hallen nun insgesamt acht große. Das vereinfacht Orientierung und Logistik.

Außerdem sieht der Umbau im Eingangsbereich Ost ein modernes Glasfoyer mit rund 2.000 qm Fläche sowie neue Fassaden im Osten und Norden vor. Dank des markanten, weit auskragenden Vordachs ist die U-Bahn zukünftig trockenen Fußes erreichbar.

Die Modernisierung des gesamten Messegeländes umfasst auch die Energieversorgung und Klimatisierung. So wird beispielsweise neueste Belüftungstechnik dafür sorgen, dass über verschiedene Hallen hinweg eine stabile Temperatur und hohe Luftqualität herrschen.

Zudem beinhaltet das Konzept die Schaffung weiterer Tagungs- und Kongressflächen. Die Einrichtung einer attraktiven VIP Lounge mit eigenem Eingang und separater Zufahrt rundet den neuen Auftritt der MESSE ESSEN ab.

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Warum ist die Modernisierung notwendig?

Die Messe ist ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt Essen und für die Metropole Ruhr. Sie sichert in Essen nicht nur 3.500 Arbeitsplätze, sondern lockt jedes Jahr etwa 1,4 Millionen Gäste aus 150 Nationen in die Stadt und ist somit Essens Tor zur Welt.

Damit das so bleibt, muss die MESSE ESSEN auch in Zukunft ein attraktiver Marktplatz für Aussteller und Besucher bleiben, denn sie steht in nationalem und internationalem Wettbewerb. Mit dem Umbau bietet Essen ein Messegelände, das die Anforderungen an einen zeitgemäßen und wettbewerbsfähigen Standort erfüllt. Einladende Eingangsbereiche, eine großzügige, komplett eingeschossige Hallenstruktur mit einfacher Besucherführung, eine einheitliche Architektur sowie moderne Technik – dieser Mix sichert der MESSE ESSEN ihre Zukunftsfähigkeit.

Warum ist der Umbau der MESSE ESSEN nach dem Bürgerentscheid im Januar 2014 jetzt doch möglich?

Nach dem Bürgerentscheid im Januar 2014 wurde das Modernisierungskonzept deutlich überarbeitet. Es sieht nun teilweise den Erhalt von vorhandener Bausubstanz vor, folgt aber weiterhin den wichtigsten Prämissen für den Messeerfolg: Es entsteht ein Gelände mit komplett eingeschossiger Hallenstruktur, das gleichzeitig die Flächenanforderungen unserer Weltmessen erfüllt. Dieses Konzept wurde im September 2014 einstimmig vom Aufsichtsrat der MESSE ESSEN verabschiedet. Im Oktober beschloss der Rat der Stadt Essen mit großer Mehrheit schließlich die Umsetzung und gab der Modernisierung der MESSE ESSEN somit grünes Licht.

Womit startet der Umbau?

In der ersten Bauphase (Mai 2016 - Oktober 2017) entsteht am Messehaus Ost das neue Gesicht der MESSE ESSEN: das 2.000 m² große Glasfoyer mit einem markanten Vordach. Es bildet den neuen Eingangsbereich Ost, über den die Besucher trockenen Fußes direkt zur U-Bahn gelangen. Gleichzeitig werden die Hallen 9.0 und 9.1 abgerissen – an ihrer Stelle wird die nördliche Hälfte der zukünftigen Halle 6 errichtet.

Eine Übersicht über die einzelnen Bauphasen liefert weitere Details.

Inwiefern wird der Umbau laufende Veranstaltungen beeinträchtigen?

Die Veranstaltungen der MESSE ESSEN werden von den Baumaßnahmen nicht betroffen sein, da die Arbeiten während der Messelaufzeit sowie zu Auf- und Abbauzeiten weitestgehend ruhen. Die einzelnen Bauphasen wurden genau auf den Veranstaltungskalender abgestimmt, um den reibungslosen Messeablauf sicherzustellen

Wann wird das Modernisierungsprojekt der MESSE ESSEN abgeschlossen sein?

Es ist geplant, die gesamten Umbauarbeiten im Herbst 2019 fertigzustellen.

Was ist der Info-Pavillon und wo befindet sich dieser?

Bis zum Ende der ersten Bauphase im Herbst 2017 informiert die MESSE ESSEN in einem eigenen Info-Pavillon über die Details der Modernisierung. Interessierte können sich dort über die einzelnen Bauphasen informieren und in einem virtuellen Rundgang das neue Messegelände erleben. Der rund 55m² große Info-Pavillon befindet sich gegenüber der Grugahalle auf dem Parkplatz P1 direkt rechts neben der Einfahrt. Der Besuch ist kostenfrei.

Weitere Informationen zum Info-Pavillon

Was sind die Öffnungszeiten des Info-Pavillons?

Mittwochs: 15 bis 17 Uhr.

An Feiertagen bleibt der Info-Pavillon geschlossen.

Weitere Informationen zum Info-Pavillon

Wie wird der Verkehrsfluss um die Messe während der Bauzeit gewährleistet?

Ein intelligentes, bis ins Detail geplante Logistikkonzept regelt die Zu- und Ausfahrt der Baustelle und verhindert Verkehrsbeeinträchtigungen im Umfeld der Messe. So erfolgt beispielsweise der punktgenaue Abruf der Baufahrzeuge vom Parkplatz P2 zur Baustelle, um die Hauptverkehrsadern Norbertstraße und Alfredstraße nicht zu belasten. Das Konzept wurde gemeinsam mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Die genaue Führung des Baustellenverkehrs zeigt unsere Infografik.

Stehen durch die Modernisierung weniger Parkplätze zur Verfügung?

Nein. Durch die Modernisierung entstehen keine Einschnitte beim Parkplatzangebot, so dass sämtliche Parkflächen der MESSE ESSEN auch während der Bauzeit wie gewohnt zur Verfügung stehen.

Besucher der Grugaparktherme können während der Modernisierung zusätzlich zum Parkplatz Silberkuhlshof die Messeparkplätze P1 und P6 nutzen. Ein Shuttlebus bringt sie vom Grugaparkeingang an der Kasse „Lührmannstraße“ zum Eingang der Grugapark-Therme.

Wie stark wird der Grugapark durch die Modernisierungsmaßnahmen tangiert?

Die nördliche Hallenkante zum Grugapark wird zukünftig an der Stelle sein, die schon heute durch die Fluchtwegtreppenhäuser der Doppelgeschosshallen in Anspruch genommen wird. Insgesamt verschiebt sich damit die nördliche Hallenkante 8,5 m in den Grugapark. Durch die Reduzierung der Hallenhöhe an dieser Kante auf maximal 10 m bleibt die Verschattung jedoch gleich. Diese Lösung wertet mit der neuen Fassade und den großen Fenstern den Bereich nördlich der Messehallen deutlich auf und wurde bereits im Jahr 2011 einvernehmlich mit dem Grugapark erarbeitet.

Müssen für den Umbau Bäume gefällt werden?

Die Baumfällarbeiten sind bereits vor Baubeginn und damit rechtzeitig vor der Vogel-Brutperiode abgeschlossen worden. Die Fällung erfolgte mit offizieller Fällgenehmigung der Stadt Essen / Grün & Gruga und war notwendig, da in den betroffenen Bereichen neue Rohrleitungen verlegt werden mussten.

Die MESSE ESSEN nimmt für die gefällten Bäume an anderer Stelle Ersatzpflanzungen vor und sorgt für die Wiederherstellung und Bepflanzung der Flächen nach Abschluss der Baumaßnahme im Umfeld des Messegeländes – so auch im Grugapark.

Vor Fällung der Bäume wurden in Zusammenarbeit mit dem Grugapark die darin hängenden Nistkästen an andere Stellen im Grugapark umgehängt. Ein faunistisches Gutachten belegt zudem, dass durch die Fällungen keine bedrohten Arten wie beispielsweise Fledermäuse betroffen sind.

Wann wird an der Neuen MESSE ESSEN gearbeitet?

Die Baustelle ist von montags bis samstags, jeweils von 7-19 Uhr in Betrieb. In Ausnahmefällen können diese Zeiten tagesweise innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen ausgeweitet werden.

Wie viel wird die Modernisierung kosten?

Das Investitionsvolumen beträgt rund 90 Millionen Euro.

Führen die Baumaßnahmen zu höheren Eintrittspreisen?

Nein. Die Modernisierung der MESSE ESSEN fließt nicht in die Eintrittspreisgestaltung ein.

Wie groß wird das Messegelände nach der Modernisierung sein?

Die Gesamtfläche wird nach der Modernisierung rund 110.000 m² betragen. Die Flächenbilanz bleibt verglichen mit dem heutigen Messegelände somit identisch.

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